Kälberaufzucht 2015

Gesundheit und Ertrag im Einklang bei der Kälberaufzucht.

KalbDas richtige Futter für die Kälber zu finden ist nicht ganz einfach, zumindest nicht für Betriebe die wirtschaftlich nicht mit den großen Landwirten mithalten können. In diesen Betrieben wird oft auf minderwertigeres Futter zurück-gegriffen welches pflanzliche Proteine enthält. In diesen wird dann oft vollkommen auf Trocken-TMR verzichtet.

Natürlich steht außer Frage, dass die bekannten Futterempfehlungen und eine optimale Fütterung mit speziellem Milchpulver für Kälber für die Gesundheit der Tiere förderlich sind . Wichtig für die Kälberaufzucht und das heranwachsen des Kälbchen sind in jedem Fall die ersten Stunden und Tage im Leben des Kälbchens. Laut Rechtsgrundlagen sollen zwischen der Geburt und der Erstfütterung des Tieres vier Stunden liegen, jedoch hat sich gezeigt, dass eine sofort Versorgung mit Kolostrum dem Tier die Weichen für das ganze Leben stellen kann. Auch die Ernährung des Muttertieres vor der Geburt ist entscheidend.

Die optimale Kälberfütterung hat natürlich in erster Linie Auswirkungen auf das Wachstum und die Gesundheit des Kälbchens, in zweiter Linie ist diese aber auch wichtig für den Verbraucherschutz, da ein Kalb ein Nutztier ist, welches irgendwann vom Verbraucher verzerrt wird. Ebenso profitiert natürlich auch der Landwirt von der Gesundheit der Tiere und kann daher weniger Verluste verzeichnen. Da richtige Milchpulver für Kälber ist besonders wichtig, da diese anders als der Mensch im Mutterleib keine Antikörper gegen Keime in der Natur bilden, diese bilden sich erst in den ersten Lebenstagen durch die Aufnahme von Muttermilch. Um eine gute Alternative zur Muttermilch zu schaffen empfiehlt sich die Anlage eines Kolostrumlagers mit gefrorener Biestmilch. Des Weiteren spielt die Hygiene im Stall und somit das verabreichte Wasser eine entscheidende Rolle für die Gesundheit des Kälbchens. Da Kälber noch keinen gut arbeitenden Magen haben, sollte neben Milchpulver für Kälber auch Kraftfutter verfüttert werden. Außerdem ist gerade in den ersten Lebenswochen die Verabreichung von Eisen sehr wichtig.

Ebenso wichtig ist die Anschaffung eines Milchaustauscher

KalblJe früher und besser das Kalb heranwächst desto mehr Ertrag bringt es für den Landwirt. Bei einer guten Fütterung kann die herangewachsene Kuh bereits mit 24 bis 28 Monaten selbst kalben und so wiederrum den Ertrag des Landwirtes steigern. In der Vergangenheit hat es sich bewährt den Tieren sowohl eine Süß- als auch eine Sautränke anzubieten. Letztendlich ist die Kälberaufzucht zu einem wissenschaftlichen Thema geworden welches jedoch einen geschlossenen Kreis bildet. Ein gesundes Kalb bringt mehr Ertrag und hat keine hohen Tierarztkosten, zusätzlich dient es dann dem Verbraucher, weil es eine sehr gute Fleisch- und Milchqualität aufweist.

Mehr zu Kälberaufzucht -Themen auf http://www.agrarnetz.com.

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