Leinenzwang in Basel

Es reicht den rund 175’000 Einwohner des kleinen Kantons Basel. Die Hunde sind allgegenwärtig und wenn, weil es regnet, die Tierchen mit ihren Halter mal nicht draussen sind, steht man auf die Schei…… Die rund 6000 Hunde (nicht angemeldete ausgeschlossen) hinterlassen 12’000 bis 15’000 Hundehaufen pro Tag oder 5’000’000 im Jahr. Davon werden von den meisten Halter diese auch aufgenommen und entsorgt. Es sind wenige die sich nicht daran halten, vor allem Halter von Kleinsthunden meinen wohl, für sie gelten die Gesetze nicht, dafür hält man sich dann gleich 2 oder 3  (Wenn man weiss was ein Zweithund in Basel kostet…). Aber auch die grössten Rassen, dürfen getrost ihre tellergrossen Haufen liegen lassen. Lustig, dass sich dann gerade diese Halter am meisten aufregen wenn andere Besucher mal was liegen lassen.

Das andere ist das unbeaufsichtigte laufen lassen. Hunde gehören immer in Sichtweite des Halters, er muss zu jeder Zeit eingreifen können, und er muss, wenn er sieht das anderen Bürgern der freilaufende Hunde Angst macht, diesen an die Leine nehmen. Darum gehören Hunde vor den Halter oder Halterin und nicht dahinter. Hunde gehören nicht in die Felder der Bauern und auch die Kongs und Äste nicht die man zum spielen braucht.  Auch das hohe Grass ist zu meiden, die Kühe müssen dies fressen und wir kriegen das ganze mit der Milch wieder rein. Danke liebe Hundehalter. In der Lange Erlen ist durch die Hundescheisse sogar das Trinkwasser gefährdet.

All dies würde man im obligatorischen Hunde-Halterkurs lernen, wenn man diesen denn auch, wie gesetzlich vorgeschrieben, besucht. Aber wer kontrolliert dies schon in Basel?

In der BAZ lesen wir zu den Langen Erlen

Gewollt oder nicht – immer wieder verletzen Hunde und Halter das strikte Zutrittsverbot zu den Grundwasserfassungsbereichen, wenn etwa ein Hund dort eindringt und sich nicht zurückpfeifen lässt. Das weit grössere Problem aber sei die Verunreinigung der Wiesen, auf denen Heu produziert und das dann an Kühe verfüttert werde, so Rummer.

Lange Erlen mit dem Trinkwasser, ist aber nicht das einzige Problem. Wer an der Birs wohnt kennt das Problem. Hunderte von Kot – Haufen liegen hier und man freut sich schon ab dem nächsten Hochwasser, damit die Sauerei wieder weg geschwemmt wird. Oft sind es die gleichen Gruppen von Personen die mehrmals täglich mit ihren Hunden hier spazieren und ihre Hunde nicht unter Kontrolle haben. Wieder andere lassen ihre Hunde jagen und spornen die Tiere noch an auf die Enten los zu gehen. An den Wochenende, wo hunderte von Bürgern dieses Naherholungsgebiet aufsuchen, ist es einigen Haltern egal wenn ihr Tier auf den Tüchern herum „tramplen“ und Kinder und Besucher erschrecken und verängstigen. Bittet man diese ihre Tiere an die Leine zu nehmen oder zurück zu pfeifen, wird man noch doof angemacht.

Man könnte meinen die Bris gehöre ihnen. Das selbe Bild hat man an diversen Orten wo sich diese sogenannten „für mein Tier mache ich alles“ Menschen aufhalten.

Nein es ist nicht die Mehrheit der Hundehalter, es sind einige wenige, aber immer die gleichen. Bussen werden zumindest an der Birs, nie verteilt, Kontrollen gab es aus meiner Sicht 1 (eine) einzige in den letzten 5 Jahren.

Ich bin selbst Hundehalter, also liebe Leser, ich weiss von was ich spreche. Es ist doch verdammt nochmal keine Ding, des besten Freunds Sache aufzunehmen? Wer dies nicht kann, aus gesundheitlichen gründen, soll keinen Hund halten oder einen anderen Halter bitten, die Sache zu erledigen. Ich bitte auch die Halter von unkastrierten Rüden, ihre sexuell gesteuerten Tier besser zu beobachten.

Bald wird es, wie in den umliegenden Kantonen bereit angewandt, auch hier an diesen beiden Orten einen Leinenzwang geben. Ich bedanke mich jetzt schon bei den Ar……… dafür. Basel ist sogar am überlegen, ob die Leinpflicht nicht einfach für den ganzen Kanton ausgesprochen wird.

Also liebe Hundehalter die sich an die Regeln halten, macht Eure „Freunde“ darauf aufmerksam was Sache ist. Wegen einigen wenigen sollen unsere Hunde doch nicht leiden.

Ach ja… übrigens, ausser Ihnen selber, gefällte es niemanden und schon gar nicht den Anwohnern, wenn ihr Hund meint er müsse die ganze Zeit bellen. Dies ist auch nicht die Natur des Tieres, wie einige behaupten, sondern es zeigt die Halter, die nie mit ihrem Tier einen Kurs besucht haben. Unsere Hunde bellen um Aufmerksamkeit zu erhalten, diese kann man ihnen geben, ohne sie bellen zu lassen. Es gibt diverse DVD und Youtube Beiträge, ja sogar Bücher, wie sie ihrem Hund dies beibringen. Die 175’000 Bürger dieses Kantons bedanken sich bei ihnen.

Hunde sind eine feine Sache, oft mehr als ein Freund oder Partner, das ist schön so und soll auch so bleiben, wenn unsere Tier aber nur noch an der Leine nach draussen dürfen, dann nehmen wir ihnen alles weg, was sie bei uns noch haben..

ProBasel hat an der Birs Flugblätter aufgehängt, die die Halter darauf aufmerksam machen.

Wer solche haben will, kann sie bei uns als Word Dokument bestellen. info@probasel.ch

 

Leinenpflicht_Fleyer

 

 

 

 

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