Basel – seltsame Bussenregeln

Basel ist, zumindest für Basler, die beste Stadt der Welt. Und wie jede Stadt in der Schweiz hat sie eine eigene Bussen-(Ver-)Ordnung.

Da fällt einem auf:

914. Verrichten der Notdurft auf Strassen, Plätzen oder Promenaden
(§ 26 ÜStG) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 50.–

934.6) Missachten der Vorschriften über die Beseitigung von
Hundekot (§ 89 ÜStG und § 3 Abs. 1 der Verordnung
betreffend das Halten von Hunden vom 10. Juli 2007) 100.–

Also richtig verstanden, wenn ein Mensch seine Notdurft im Park hinterlässt bezahlt er 50 Franken, aufnehmen muss er es nicht, wenn dies ein Hund tut kostet es den Halter das doppelte. Hunde dürfen hingegen alles verpissen, Menschen nicht (auch nicht hinter Sträuchern).

Über Elefanten konnten wir nichts nachlesen.

Auch die Busse für Hundehalter deren Vierbeiner mal in den Brunnen steigt, lässt sich sehen

931.3) Verbotenes Baden von Hunden in öffentlichen Brunnen
(§ 89 ÜStG und § 4 Abs. 2 der Verordnung betreffend
das Halten von Hunden vom 10. Juli 2007) . . . . . . . 100.–

Wir möchten anmerken, dass wir die Beseitigung von Hundekot per Gesetz geregelt als sehr gut empfinden, ja diese Busse sogar verdoppelt werden könnte, obwohl wir auch Hundehalter sind.

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