Verfasst von: beluga59 | November 4, 2011

Swiss Apotheke erneute Abzocke und Betrug

www.swiss-apotheke.ch und http://www.swiss-apotheke.com/ gibt es nicht mehr da nimmt den Namen www.swiss-apotheke.org

Diverse Adressen führen zu dem Pillenversand per Internet und ohne Rezepte. Vor allem Viagra und Viagra ähnliche Produkte werden ohne Rezept angeboten. Mit dem Absender pharm-versand.ch legt man sich einen Absendernamen zu der wieder auf die Schweiz hindeuten soll. Die Adresse ist aber gar nicht registriert.

Es ist noch kein Jahr her da machte die selbe „Firma“ Schlagzeilen mit ihren Verknüpfungen im Impressum mit https://www.pillendienst.com/

Die Firma hat nichts mit der Schweiz zu tun, ist irgendwo in Nassau zuhause, zumindest wenn sie Seiten anmeldet.  Sie trägt verbotenerweise den Namen SWISS in ihrem Namen, und genau so ist der Versand zu sehen, der dieser „Verein“ anbietet. Wir sagen nur eins. Finger weg von diesen Produkten.

Informativ:

Domain ID:D161375613-LROR
Domain Name:SWISS-APOTHEKE.ORG
Created On:01-Feb-2011 17:19:11 UTC
Last Updated On:26-Sep-2011 00:26:25 UTC
Expiration Date:01-Feb-2014 17:19:11 UTC
Sponsoring Registrar:Internet.bs Corp. (R1601-LROR)
Status:OK
Registrant ID:INTE1vhvoay7wo9n
Registrant Name:Private Whois swiss-apotheke.org
Registrant Organization:Private Whois swiss-apotheke.org
Registrant Street1:*******PLEASE DO NOT SEND LETTERS******
Registrant Street2:****Contact the owner by email only****
Registrant Street3:c/o swiss-apotheke.org
Registrant City:Nassau
Registrant State/Province:
Registrant Postal Code:N4892
Registrant Country:BS
Registrant Phone:+852.81720004
Registrant Phone Ext.:
Registrant FAX:

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Verfasst von: beluga59 | November 3, 2011

Luzern-Littau über 100 Stellen weg

Seit über 50 Jahren ist der einzige Distributor für Panasonic Geräte in der Schweiz, das in Littau (Luzern) beheimatete Familienunternehmen John Lay Electronics.

Eine erfolgreiche Zusammenarbeit, war der Umsatz 2010 doch stattliche 196 Millionen Franken.

Panasonic scheint dies aber nicht mehr gut genug und kündet den Vertrag auf den nächsten Frühling.

Davon sind 87 langjährige Mitarbeiter und 19 Lehrlinge betroffen. Es wurde jedoch ein „freundlicher“ Sozialplan mit Abfindungen aufgebaut und der CEO Erich Fust wird alles geben, dass es den Mitarbeiter nicht schlecht ergehen wird.

In Littau ein schwerer Schlag für die Bevölkerung, ist man doch sehr eng verbunden mit den Arbeitgebern.

Mehr dazu >>>

Verfasst von: beluga59 | November 1, 2011

Basel – seltsame Bussenregeln

Basel ist, zumindest für Basler, die beste Stadt der Welt. Und wie jede Stadt in der Schweiz hat sie eine eigene Bussen-(Ver-)Ordnung.

Da fällt einem auf:

914. Verrichten der Notdurft auf Strassen, Plätzen oder Promenaden
(§ 26 ÜStG) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 50.–

934.6) Missachten der Vorschriften über die Beseitigung von
Hundekot (§ 89 ÜStG und § 3 Abs. 1 der Verordnung
betreffend das Halten von Hunden vom 10. Juli 2007) 100.–

Also richtig verstanden, wenn ein Mensch seine Notdurft im Park hinterlässt bezahlt er 50 Franken, aufnehmen muss er es nicht, wenn dies ein Hund tut kostet es den Halter das doppelte. Hunde dürfen hingegen alles verpissen, Menschen nicht (auch nicht hinter Sträuchern).

Über Elefanten konnten wir nichts nachlesen.

Auch die Busse für Hundehalter deren Vierbeiner mal in den Brunnen steigt, lässt sich sehen

931.3) Verbotenes Baden von Hunden in öffentlichen Brunnen
(§ 89 ÜStG und § 4 Abs. 2 der Verordnung betreffend
das Halten von Hunden vom 10. Juli 2007) . . . . . . . 100.–

Wir möchten anmerken, dass wir die Beseitigung von Hundekot per Gesetz geregelt als sehr gut empfinden, ja diese Busse sogar verdoppelt werden könnte, obwohl wir auch Hundehalter sind.

Verfasst von: beluga59 | November 1, 2011

Basel – Rattengift und Meta Tabletten an der Birs

Liebe Hundehalter im Raum Basel

Bitte beachten Sie, dass in den letzten Tagen mehrfach darauf hingewiesen wurde, dass auf den Uferwegen an der Birs und Rhein, Ratengift und Meta-Tablette gefunden wurden.

Meta – Tabletten sind kleine weisse Sticks in Fingergrösse. Die Hunde verschlingen diese zum Teil ganz. Ratten/Schneckengift gibt es in Körner oder einer schleimigen Masse.

Beide Mittel enthalten Metaldehyde.

Die tödliche Dosis Metaldehyd beträgt für ein Kind ca. 2 g, für einen Erwachsenen 4 g (dies entspricht einer Tablette!!). Es ist ein hoch potentes Krampfgift.  Bei Hunden reicht ein kleiner Teil einer solchen Tabletten für den Tod innerhalb weniger Stunden.

Oral aufgenommen treten starke Verätzungen im Mund, Ösophagus und vor allem im Magen auf. Diese Verätzungen sind mit sehr starken Schmerzen und eventuell sogar blutigen Erbrechen und Diarrhoe verbunden. Eine Beteiligung des Respirationstraktes bis hin zum Lungenödem ist erkennbar. Der Hund verstirbt innerhalb eines Zeitraumes von 15 Minuten bis 24 Stunden an einer Atemlähmung oder an einem Kreislaufkollaps

Wie erkennen Sie eine solche Vergiftung.

Der Hund wird starken Speichelfluss entwickeln und sich vor Schmerzen winden. Im Mund ist schleimiger oft auch blutiger Speichel vorhanden. Es kann zu blutigem Erbrechen kommen. Zögern sie nicht, gehen sie sofort zum nächsten Tierarzt, es geht um Minuten.

Letzte Vorfälle:

26. Oktober 2011 17:30 Uhr auf der Höhe Spar. Die Hundehalterin lief vom Spar in Richtung Joggeli und zurück. Hund mit starken Schmerzen und blutigem Speichel.

25.10.2011 am Morgen zwischen 08:00 bis 09:30 vom Rheinufer bis Joggeli und auf der linken Seite (Birsfelden) zurück. Der Hund musste Notfall.behandelt werden.

Hilfe für den Betreuer:

Bei oraler Aufnahme ist sofort medizinische Kohle zu verabreichen Eine Schmerzbekämpfung ist mit den im Rettungsdienst gängigen Analgetika möglich. Bei Krämpfen sollten anfangs Benzodiazepine wie Midazolam (Dormicum®) oder Diazepam eingesetzt werden. Falls die Krämpfe nicht durchbrochen werden können dann Barbiturate eingesetzt werden. Eine Intubation mit anschließender kontrollierter Sauerstoffbeatmung ist indiziert.

Achtung der Tipp von einigen „Profi“ Hündeler dem Hund bei Vergiftungs-erscheinungen Milch oder Fette abzugeben ist in diesem Fall tödlich.

Die Applikation von Fetten und / oder Milch ist kontraindiziert, da hierdurch die Aufnahme von Metaldehyd verstärkt wird.

Für die Ergreifung des/der Täters sind Mittlerweile 5000 Franken Belohnung ausgesprochen worden.

Melden Sie Vorfälle umgehend der Polizei oder dem Tierschutzverein beider Basel. Mehr Info finden sie im Internet unter probasel.ch

Ein Aufruf von Probasel.ch vom  27. Oktober 2011.

Weiter Links:

Pudel im Schützenmatt vergiftet >>>

Schützenmatt 2 Hunde vergiftet >>>

Köder und Giftwarnung ganze Schweiz >>>

Das Gerücht die Stadtgärtnerei habe Rattengift verwendet ist Unfug vielmehr bemüht sich Basel um die Bio Knospe >>>

Was tun bei Vergiftungen >>>

Der Tierschutz beider Basel Informierte am 14.10.2011

14.10.11 – Hundehalter aufgepasst!

Gift für Hunde im öffentlichen Raum von Basel, allenfalls ist ein „Trittbrettfahrer“ unterwegs!

Ein Hund aus dem Tierheim des Tierschutz beider Basel (TbB) musste gestern, nach einem Spaziergang entlang der Birs, dem Tierarzt überbracht werden. Der bis dahin gesunde Hund musste sich mehrfach übergeben und wies Blut im Kot auf. Das Tier hat die Nacht überlebt, befindet sich aber nach wie vor in gesundheitlich kritischem Zustand. Eine spezifische Untersuchung, welche den Verdacht der Vergiftung beweisen würde, kann aufgrund des gesundheitlichen Zustandes im Moment nicht vorgenommen werden.

Der Tierarzt sagt aus, dass der Verdacht der Vergiftung besteht.

Der TbB empfiehlt Ihnen, Ihren Hund – auch entlang der Birs – an der Leine zu führen und achten Sie sich darauf, dass Ihr Tier keine herumliegenden „Leckerlis“ aufnimmt!

Verfasst von: beluga59 | November 1, 2011

Bartagamen in Allschwil ausgesetzt

Zum 2. Mal innerhalb kurzer Zeit sind in Allschwil Bartagamen ausgesetzt worden.

Doch diesmal sollte der/die Halter gefunden werden, den bei den zuletzt ausgesetzten Tieren fehlt je ein kleines Stück des Schwanzes. Auffällig sollte man meinen.

Die Polizei von BL nimmt Meldungen entgegen. Hinweise an 061 553 35 35

Ausgesetzt wurden die Tiere jeweils beim Parkplatz Spitzwald

Bilder (C) by Polizei BL / Google-Map

Verfasst von: beluga59 | Oktober 26, 2011

Novartis 12 Milliarden Gewinn reichen nicht

Novartis – Rekordgewinn – aber die Zukunft lässt 2000 Stellen sterben….

2000 Mitarbeiter werden entlassen, da man an die  Zukunft der nächsten 100 Jahre denke. 1100 alleine an Schweizer Standorten, wo auch viele Mitarbeiter aus Deutschland und Frankreich arbeiten.

Wir sprechen hier von der selben Firma die im Jahr 2010 12 Milliarden Gewinn auswies. Dieselbe Firma die im Kader 2 stellige Millionen-Beträge als Zulage auszahlt. Die selbe Firma die in den Interviews Anfang dieses Jahres ihre Geschäftspolitik in den Himmel hob, die Firma  die aus 52 Milliarden Umsatz 12 Milliarden Gewinn heraus zieht und die sich frech hinstellt und meint, schliesslich investiere sie auch 42 Millionen in chemische Produktionsanlagen.

Novartis, seit Februar 2010 mit dem Amerikaner Joseph  Jimenez (52) am Ruder  (er löste Daniel Vasella ab) zeigt, dass es in unserer globalen “hochgejubelten” Welt nur noch um Gewinn und vor allem die Verteilung dieses an einige wenige Leute geht.

Ja lieber Jimenez, deine langjährigen Mitarbeiter danken es Dir, dass Du sie nun aus der Firma drückst, dass viele es aus dem Radio erfahren mussten. Du entlässt die Leute die diesen Gewinn erst ermöglichten. Aber da bist Du ja nicht alleine, Amerikanische Saubermänner haben in den letzten Jahre mehrfach gezeigt, dass sie Firmen Börsenträchtig hoch pushen um den Gewinn zu maximieren, Mitarbeiter sind dabei nur ein nötiges Übel. Dass eine solche Geschäftspolitik die Firma selbst und ein Land ruinieren kann, sieht man ja in Deinem Heimatland den USA.  Du machst langfristiges Denken als Ursache für diesen Schritt kund und denkst wohl eher an den kurzzeitigen Gewinn.

Bereits dein Vorgänger Vasella hat das amerikanische Modell eingeführt, bewiesen dass ein Konzernchef gut und gerne 15 bis 23 Millionen Euro im Jahr verdienen darf. Er schaffte es noch mit weniger Stellenabbau, da hat er Dir etwas voraus. Du machst den Bürgern vor dass Investitionen von 43 Millönchen viel Geld sei, obwohl das nicht mal die Bonuszahlungen der Top 5 in Deinem Betrieb ausmacht. BRAVO noch mehr von solchen aus Deinem Heimatland und Europa wird das gleiche Pleite-Land wie Dein eigenes.

Das amerikanische Modell führte in der Vergangenheit alleine in der Chemie zu folgenden Schlagzeilen:

Roche  Abbau von 4800 Arbeitsplätzen. Pfizer plant, in grossem Stil die Forschung zusammenstreichen, um die Kosten gut ein Drittel zu drücken.  US-Pharmaunternehmen Abbott Laboratories gab letzte Woche bekannt, dass es seine pharmazeutische Sparte gar ganz abstossen wird. (Quelle 20-Minuten)

Wir sagen dazu Pfui, müssen aber eingestehen, dass Du den Betroffenen Personen mit guten Worten beigebracht hast, dass Du es nur zum Wohle der Firma tust….

informativ:

Abzockerei Novartis das amerikanische Modell >>>

Was Top-Manager verdienen, Novartis-Chefs an der Spitze >>>

Zeitungsberichte zu den Entlassungen: NZZ  20Minuten

Wicki: Die Novartis AG (von lat. novae artes «neue Künste») ist ein Biotechnologie- und Pharmaunternehmen mit Sitz in Basel (Schweiz). Novartis entstand 1996 aus einer Fusion der beiden ehemaligen Basler Pharma- und Chemieunternehmen Ciba-Geigy AG und Sandoz. Es war damals die grösste Firmenfusion der Welt. Heute ist Novartis das zweitgrösste Pharmaunternehmen weltweit.[3]

*** Dieser Beitrag widerspiegelt die Meinung des Autors, er kann, muss aber nicht stimmen.

Verfasst von: beluga59 | Juli 30, 2011

AG Langen weist auf Einzel-Urteil hin

Das den neuen Mahnungen der Deutschen Zentral Inkasso beigelegt Urteil aus Langen (Hessen) sorgte für Wirbel und dazu, das sich das erste Mal (unseres Wissen) ein AG auf der Homepage wehren muss, wegen der vielen Anfragen zu diesem Urteil. Man findet auf der Seite folgenden Hinweis

22.07.2011
Aufgrund zahlreicher telefonischer und schriftlicher Anfragen weisen wir auf folgendes hin:

Unter dem Aktenzeichen 58 C 6/10 ist am 14.06.2010 ein Urteil in einem Zivilprozess ergangen. Dieses Urteil entfaltet eine Rechtswirkung nur zwischen den Parteien dieses Rechtsstreits. Eine Rechtsberatung oder weitere Informationen über die Berechtigung angeblicher Forderungen Ihnen gegenüber, kann durch das Amtsgericht Langen nicht erteilt werden. Dazu wenden Sie sich bitte an eine Verbraucherzentrale oder einen Rechtsanwalt.

Für die betroffen heisst dies einzig und alleine, das dieses Urteil keine Wirkung auf andere Forderungen dieses Hauses hat und somit von Ihnen, liebe Leser, gar nicht beachtet werden muss.

Homepage Langen >>>

Das Urteil findet man zumindest heute auch nicht mehr unter den Auflistungen der Deutschen Zentral Inkasso… Seltsam…

Die Deutschen Zentral Inkasso übernimmt das Inkasso von diversen Internet-Angeboten die zumindest dubios, wenn nicht betrügerisch zu Abos oder unerwarteten Kosten führt. Dies auch in der Schweiz. die meisten Forderungen sind nicht zu begleichen ,wenn Sie nicht willentlich einen Vertrag eingegangen sind. Die Kosten sind meist überraschend, die Preishinweise dieser Angebote wohl vorhanden, aber meist rechts in irgendeiner Auflistung und nie unmittelbar beim Anmeldebutton angegeben.  Mehr dazu finden sie auf unserem Beluga59 Blog auf WordPress.

 

 

Verfasst von: beluga59 | Juni 21, 2011

Baslers 3 in nöten

Dienstag 21. Juni 2011.

eines der alten, 3 Trams steigt aus und lässt die Fahrgäste bei 30 Grad um 17:30 noch länger warten. Das Nachfolge-Tram dementsprechend überfüllt, rottet Richtung Birsfelden, Notbremse nach dem Barfüsser. Die Fahrgäste stehen so dicht, dass nichts passieren kann. Langsam heizt das Tram auf, nur im Schneggetempo geht  es weiter. Dennoch auch kurz vor dem Spalentor, wieder eine Vollbremsung mit gebimmel. Jetzt liegt doch ein Mann vor mir, dem ich wohl lachend aufhalf, er aber doch schmerzverzerrt sein Knie hielt.

Die Autobahn ist gesperrt (Lastwagen brennt in Muttenz >>>), lässt alle „nicht-Basler“ Schleichwege suchen die, dank den vielen Schildern, meist beim Aeschenplatz enden und dann dem 3 Nach Richtung Birfselden führen..

Nach einem super Stopp (einige Tram-Chauffeure lernen es nie) an dem ich ungewollt am Parfüm-Schweiss meiner vor mir stehenden „alten“ Dame roch, stieg ich bei der Breite aus.

Kurz ein Mineral (ja ja ja) und auf das nächste, hoffentlich nicht so vollgestopfte Tram warten.  sind ja nur noch 2 Stationen, könnte diese ja auch gehen.

Eingestiegen im vordersten Teil der 3er Kombination kam uns auf der eingleisigen (wegen Baustelle) Seite der Tramlinie ein Tram entgegen.  Dieser 3 von Birsfelden kommend quetsch sich zwischen den Stau der Autobahnausfahrt Birsfelden/Breite hindurch und platziert sein Tram genau so, dass kein Auto, ja nicht einmal mehr ein Velo durch kam. Das Gehuppe, Gelächter von den im Restaurant sitzenden Zuseher war sehr gut zu hören und man schämte sich in diesem Tram zu sitzen. Viele Leute glaubten nicht, dass auf diesem kurzen eingleisigen Teil, es 2 Tramführer schafften nicht auf die Freigabe zu warten.

Nach langem hin und her, Kontakt mit der Leitzentrale, stieg unser sichtlich genervte Chauffeur aus und begab sich an das hintere Tramteil (Trams können ja nicht rückwärts fahren). Er fuht los und bremste kurz vor der provisorischen Weiche. kam nochmals zurück in den nun hinteren Teil um nochmals nachzufragen ob er über die Weiche fahren dürfe obwohl sie falsch gestellt sei.

Man glaubt es nicht, er fährt sein Tram in die nach Basel führende Gleisrichtung, statt links in die von Basel kommende. Der zweite Tram-Chauffeur rückt nach, nun ist die Autobahnausfahrt wieder frei. Aber welches Puff des eh schon im Stau stehenden Lenker…

Unser Chauffeur lässt  nun endlich (nach 15 Minuten) die Fahrgäste aussteigen. einige haben bereits den Nothahn betätigt und sind schon lange ausgestiegen.  Auch ich steige nun aus, es ist 18:20 Uhr und ich bin nun seit 1 Stunde unterwegs, nicht wegen Staus sondern weil wieder mal ein alter 3 bei etwas warmen Temperaturen ausgestiegen ist, es halt nicht nur „mitdenkende“ Chauffeure gibt und weil bei manchem 1 und 1 nicht 2 gibt. Übrigens fuhren nun beide Trams wieder Richtung Birsfelden, was die Autobahnausfahrt wieder behinderte. Ich habe nicht mehr weiter zugeschaut, habe den 36 genommen, der in einer Pause des Dramas die Kreuzung überqueren konnte und habe mein Ziel doch noch erreicht. So weiss ich nicht ob sie wohl noch jetzt hin und her fahren.

Aber ich liebe die öV von Basel, es ist immer noch die Beste der Schweiz (und ich fahre mit fast allen), aber es gibt halt einfach einige schwarze Schafe, schliesslich leiden die Basler an Personalmangel.  Uns o fährt evtl. mach einer ein Tram, der es lieber nicht täte. die Fahrgäste die die Linie 3 benutzen müssen/dürfen können davon ein Liedchen singen.

Ich freue mich auf morgen, meine nächste Reise geht an den Bahnhof………

Alle Unfälle der Basler-Trams >>>

Verfasst von: beluga59 | April 18, 2011

Znünipause muss diese der Kunde bezahlen?

Handwerker sind oft in den eigenen Wänden. Jedoch ist folgender Verlauf eines Reparatur-auftrages etwas zu krass verlaufen.

Matthias M. muss beim Umzug die beiden Zimmer und die Küche renovieren lassen. Ein im Ort ansässiges Unternehmen übernimmt den Auftrag nach Aufwand, man Spricht von einem Tag mit 2 Malern, nimmt aber nichts schriftlich auf, man kennt sich ja.

Statt an einem Tag kommen an 2 Tagen 2 Handwerker,

1 Maler mit Berufserfahrung/Ausbildung

1 Maler ohne Ausbildung

jeweils von 08:00 bis 12:00 und 13:30 bis 17:00 Uhr.

2 Mal erscheint für kurze Zeit jeweils zwischen 08:00 und 09:00 ein Lehrling und bringt/holt Material ab.
An beiden Tagen wird von allen 3 Personen um 9:00 Uhr eine halbstündige Pause eingelegt. Auch am Nachmittag wird von 15:30 bis 15:45 eine Pause genossen.

Matthias M. hatte nichts dagegen wunderte sich aber über die Abrechnung:

Malerarbeiten 4 x 7.5 Stunden a 115.- Franken
Hilfsarbeiten 2 x 1.5 Stunden a 75.- Franken

dazu Material und Entsorgungskosten. Auch wurden alle Pinsel und Rollen verrechnet (kann man die nur einmal brauchen?).

Muss Matthias M. die Pausen bezahlen, ist der Lehrling der nur über die Strasse zu gehen hatte um Pinsel und Rollen zu bringen wirklich 225 Franken wert. Und wurde hier seine Pause auch gleich mitberechnet?

Für die erste Frage wird im Beobachter >>> berichtet und ganz klar mitgeteilt, dass die Pausen nicht vom Auftraggeber zu bezahlen sind.

Die zweite Frage ist ob man für einen gelernter und ein ungelernter Maler den gleichen Stundenansatz verlangen kann und ob die Material-Lieferung über die Strasse (das Fachgeschäft ist nur 300 Meter vom Auftraggeber entfernt) wirklich separat auf die Rechnung gehört. Zumal das Material auch von den Malern selber mitgenommen werden konnte.

Die Rechnung scheint etwas weit hergeholt zu sein, ist aber so geschehen. Die Rechtslage bei Aufträgen nach Aufwand ist daher etwas schwierig, denn man müsste dem Malerbetrieb Wucher nachweisen. Unverhältnismässiger Aufwand kann nicht nachgewiesen werden und da keine Offerte oder Auftragsbestätigung vorhanden ist auch nicht von unüblichen Mehrkosten. Ohne Offerte und Vertrag ist hier der Auftraggeber auf der Verlierer-Seite.

Wie nun auch von einer dritten unabhängigen Seite die Arbeiten eingeschätzt wurden und diese Stelle knapp auf die Hälfte der Kosten gekommen ist, nutzt dem Auftraggeber wenig, vielmehr hat er sich nun noch weitere Mehrkosten auf-gebrummt. Es gilt wohl noch das Gesetz des Handschlags, ist aber rechtlich nicht durchzusetzen.

Es zeigt sich einmal mehr, selbst wenn der Maler der Nachbar oder ein Verwandter ist, ein Offerte mit genauen Angaben der Arbeiten ist unerlässlich.  Ein mündlicher Auftrag nach Aufwand wird für den Auftraggeber mit dem Einlass in die Örtlichkeiten verbindlich. Es gibt auch noch den Ehrenkodex und auch bei obiger Rechnung kam der Malermeister dem Kunden mit 30% nach. Aber selbst dieser hätte nicht gewährt werden müssen. Erst wen Wucher nachweisbar würde, könnte man der Rechnung Widersprechen.  Und WO beginnt dieser.

Auch was das Material angeht. Handwerker verlangen zum Teil für alles einen Betrag, das benutzen von Maschinen, die Benutzung von Sägeblätter und Bohrer usw.  Ja selbst der Weg in die Werkstatt um eine solche zu holen, wird verrechnet.  Wir haben oder mussten uns an alles gewöhnen. Natürlich gibt es noch die Anderen, und die soll man sich behalten. Die Formel, je grösser die Firma umso höher die Kosten, scheint langsam aber sicher der Wahrheit zu entsprechen und bessere Arbeit erhält man von diesen Riesenfirmen auch nicht.

(C) Bild by Pixelio.de User insektivor212

Verfasst von: beluga59 | Januar 12, 2011

Hunde töten Schweizer Dorf will bei Steuerflucht …

Einmal mehr waren wohl keine Themen auf dieser kleinen Welt vorhanden und da geht man mit GROSSBUCHSTABEN auf kleine Meldungen los.

Blick will die Welt wissen lassen, dass es in der Schweiz ein Dorf gibt, dass Hunde bei Steuerflüchtigen, töten will.

Todesstrafe für Hunde bei Steuervergehen

RECONVILIER BE – Im kleinen Dorf Reconvilier BE weht Hundebesitzern ein eisiger Wind entgegen. «Der Gemeinderat beabsichtigt, Hunde, deren Besitzer die Hundesteuer nicht bezahlen, einzuschläfern», heisst es in einer Mitteilung, die diese Woche im Amtsblatt erscheint.

Der Ort hat nur 200 Einwohner schreibt der gut recherchierende Mario Gertschen, dabei sind es mehr als 2400. Es hat  aber 280 Hunde. Sie machen viel Dreck. Deshalb stehen überall Spender für die Tüten, mit denen die Hinterlassenschaften weggeräumt werden können. Dieser Service kostet natürlich Geld, gleichzeitig drücken sich aber immer mehr Hundebesitzer vor der Steuer.

Nun, Tageszeitungen mit grossen roten Buchstaben dürfen alles Schreiben, wie wir auch, sie dürfen auch „Teile aus einem Gespräch“ so wiedergeben, dass sie einen ganz anderen Sinn ergeben.

Wir haben dazu unsere Meinung bei MSN unter LautNachDenken abgegeben, als Bürger aus Deutschland (wohl auch dort diese ROT-SCHWARZE-BILDERZEITUNG-lesend), die ganze Schweiz und alle Schweizer mit diesem Gesetz in Verbindung brachten. Ja ein Leser verglich es sogar mit dem Minarett Verbot.

So schrieben wird dann..

Mittwoch, 12. Januar 2011 08:29:40

Der Gemeindeschreiber publiziert einen Gesetzestext, der seit Jahren im kantonenalen Gesetz verankert ist. Dieses ist aus dem Jahr 1904. Bis 1961 wurden in Deutschland Herrenlose Hunde ohne Diskussion „vom Leben erlöst“. Das sind gute 50 Jahre später.
Nun hat sich der Gemeindeschreiber dazu verleiten lassen, dieses Gesetz als „leichte“ Drohung für die vielen Hundebesitzer denen die 50 Franken (41 Euro) zu viel sind, etwas zu erschrecken.

Aber auch klar zu stellen, dass es ein solches Gesetz geben würde. Bis heute wurde kein Tier eingeschläfert.

Und Schwups schreibt einer der bekannten ROT-SCHWARZ Tageszeitungen darüber und die Welt empört sich.

Noch schlimmer, einige Leser empören sich über alle Schweizer.  Einwohner eines Landes mit den strengsten Tierhaltergesetzen, dem teuersten Tierschutz der Welt. So wird in Basel ein Hundehalter der die Hundesteuer nicht bezahlt, sogar vor Gericht verklagt.

Also lasst diesem kleinen Ort und seinen 280 Hunden ihr Gesetz, es wird nie ein Hund zu Tode kommen wegen diesem Schreiben. Aber evtl. bezahlen nun alle Ihre 50 Franken.

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